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3 Posts getaggt mit "Klimawandel"

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CO₂ Café

· 2 Minuten Lesezeit
Team Permakultur
Open-Kirrberg Permakultur Team

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Trink einen Kaffee und speichere CO₂!

Komm zu unserem öffentlichen Café und hilf uns, Pflanzenkohle zu finanzieren, die CO₂ speichert und den Boden verbessert!

Was dich erwartet:

  • Kaffee, Kuchen und Bier: Genieße leckere Speisen und Getränke, die helfen, CO₂ zu speichern!
  • Gutscheine: Erhalte einen Gutschein für jede Bestellung, die symbolisiert, wie viel CO₂ du speicherst.
  • Workshops und Live-Demos: Erfahre mehr über Pflanzenkohle und wie du sie selbst herstellen kannst.
  • Kinderaktivitäten: Spaß und Lernen für die Kleinen!
  • Verlosungen und Wettbewerbe: Gewinne tolle Preise und trage zum Klimaschutz bei.
  • Livemusik und Unterhaltung: Genieße großartige Musik und künstlerische Darbietungen.

Sei dabei und mach mit! Hilf uns, 5 Tonnen CO₂ zu speichern und unseren Boden zu verbessern. Jeder Beitrag zählt!

CO₂-Verbrauch verschiedener Dinge

DingCO₂-Verbrauch
1 Tasse Kaffeeca. 0,15 kg CO₂
1 km Autofahren (Diesel)ca. 0,18 kg CO₂
1 km Autofahren (Benzin)ca. 0,2 kg CO₂
1 Eica. 0,2 kg CO₂
1 kWh Strom (EU-Durchschnitt)ca. 0,3 kg CO₂
1 kg Äpfel (lokal produziert)ca. 0,5 kg CO₂
1 kg Brotca. 1 kg CO₂
1 Liter Milchca. 1,2 kg CO₂
1 kg Tomaten (lokal produziert)ca. 2 kg CO₂
1 kg Hühnerfleischca. 6 kg CO₂
1 kg Schweinefleischca. 12 kg CO₂
1 kg Käseca. 13,5 kg CO₂
1 kg Rindfleischca. 27 kg CO₂
1 Jeans (Produktion und Transport)ca. 33 kg CO₂
1 Smartphone (Produktion)ca. 70 kg CO₂
1 Waschmaschine (Nutzung über die gesamteca. 490 kg CO₂
Lebensdauer)
1 Flug von Frankfurt nach New Yorkca. 3,4 Tonnen CO₂
(Hin- und Rückflug, pro Person)

Diese Werte sind Durchschnittswerte und können je nach Region, Produktionsweise und anderen Faktoren vari

Unsere grüne Mission: 5 Tonnen CO₂ binden mit Pflanzenkohle!

· 3 Minuten Lesezeit
Team Permakultur
Open-Kirrberg Permakultur Team

Ein spannendes Projekt für nachhaltige Landwirtschaft

Hallo liebe Permakultur-Freunde!

Wir stehen am Anfang eines aufregenden neuen Projekts und möchten euch auf unsere Reise mitnehmen. Dieses Jahr setzen wir uns ein ehrgeiziges Ziel: 5 Tonnen CO₂ speichern und gleichzeitig unseren Boden verbessern – und das alles mit der Kraft der Pflanzenkohle!

Was ist Pflanzenkohle?

Pflanzenkohle, auch bekannt als Biochar, entsteht durch die Pyrolyse von organischem Material wie Holz oder landwirtschaftlichen Abfällen unter Ausschluss von Sauerstoff. Dieser Prozess wandelt die Biomasse in eine stabile Form von Kohlenstoff um, die im Boden eingebracht werden kann, um die Bodenstruktur zu verbessern und gleichzeitig CO₂ dauerhaft zu binden.

Unser Produkt der Wahl

Für unser Projekt haben wir uns für hochwertige Pflanzenkohle entschieden, die perfekt für verschiedene landwirtschaftliche Anwendungen geeignet ist:

  • Gülle-, Mist- und Gärrestaufbereitung
  • Einstreu im Stall
  • Kompostierung und Terra Preta Herstellung

Unsere Pflanzenkohle wird voraktiviert, um die Nährstoffaufnahme und Speicherkapazität zu erhöhen, was sie ideal für unseren Einsatz macht.

Unser Plan: CO₂-Speicherung und Bodenverbesserung

Dieses Jahr starten wir unser erstes großes CO₂-Speicherungsprojekt auf unserem Grundstück. Wir werden Pflanzenkohle verteilen und Terra Preta herstellen, eine nährstoffreiche Schwarzerde, die schon von den indigenen Völkern im Amazonasgebiet genutzt wurde. Unser Ziel: 5 Tonnen CO₂ speichern und dabei unsere Böden nachhaltig verbessern.

Menge der benötigten Pflanzenkohle

Um 5 Tonnen CO₂ zu speichern, benötigen wir eine beträchtliche Menge Pflanzenkohle. Hier ist unsere Berechnung:

1 kg Pflanzenkohle speichert etwa 2,9 kg CO₂.

Um 5000 kg CO₂ zu speichern, benötigen wir etwa 1724 kg Pflanzenkohle.

Kosten und Beschaffung

  • Gewicht pro Einheit: ca. 450 kg
  • Preis pro Einheit: 373,00 € inkl. MwSt.

Um die benötigte Menge von 1724 kg zu erhalten, benötigen wir ungefähr 4 Einheiten der Pflanzenkohle.

Gesamtkosten

Die Gesamtkosten für 4 Einheiten der Pflanzenkohle betragen 1492,00 €.

Praktische Anwendung auf unserem Grundstück

Vorbereitung und Anwendung

Die Pflanzenkohle wird in verschiedenen Schritten auf unserem Grundstück integriert:

  1. Voraktivierung: Wir vermischen die Kohle mit stickstoffreichen Materialien wie Gülle oder Kompost, um sie zu aktivieren.
  2. Einarbeitung in den Boden: Die aktivierte Pflanzenkohle wird in die oberen Bodenschichten eingearbeitet, um die Bodenstruktur zu verbessern und die Wasserhaltekapazität zu erhöhen.
  3. Langfristige Bodenpflege: Durch die regelmäßige Zugabe von organischem Material wird die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig gesteigert.

Vorteile für unseren Permakultur-Garten

  • Bodenverbesserung: Erhöhte Wasserhaltefähigkeit und bessere Bodenstruktur.
  • Nährstoffspeicherung: Langfristige Freisetzung von Nährstoffen.
  • Klimaschutz: Langfristige Speicherung von Kohlenstoff im Boden, Reduktion der CO₂-Emissionen.

Seid dabei!

Durch den Einsatz von Pflanzenkohle leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und verbessern gleichzeitig die Gesundheit und Fruchtbarkeit unserer Böden. Mit dem Ziel, 5 Tonnen CO₂ in diesem Jahr zu speichern, setzen wir ein starkes Zeichen für eine nachhaltige und klimafreundliche Landwirtschaft. Unsere Aktion ist die erste dieser Art in unserer Region, und wir freuen uns, diese Reise mit euch zu teilen.

Bleibt dran für weitere Updates zu unserem Permakultur-Projekt und den Fortschritten, die wir in diesem Jahr erzielen. Habt ihr Fragen oder möchtet mehr über unsere Methoden erfahren? Hinterlasst einen Kommentar oder kontaktiert uns direkt!

Euer Permakultur-Team

Pflanzenkohle

https://chiemgau-agrar.de/produkt/pflanzenkohle-gemahlen-karbosave/

Der stille Kampf der Birnenbäume

· 2 Minuten Lesezeit
Team Permakultur
Open-Kirrberg Permakultur Team

Ein Überblick über den Birnenverfall

In der Welt der Obstgärten und Streuobstwiesen zeichnet sich ein stilles Drama ab. Eine Bedrohung, die fast alle Birnensorten betrifft, vom Williams Christ bis zur Guter Luise, breitet sich aus – der Birnenverfall. Dieses Phänomen, verursacht durch zellwandlose Bakterien, bekannt als Phytoplasmen, gefährdet die Existenz unserer geliebten Birnenbäume.

Die Phytoplasmen blockieren die Leitungsbahnen der Bäume, was den Transport von Nährstoffen und Wasser behindert und letztendlich zum Absterben der Bäume führt. Übertragen werden diese schädlichen Organismen hauptsächlich durch kleine Insekten, die Birnenblattsauger.

Die Symptome des Birnenverfalls sind oft erst spät erkennbar. Eine vorzeitige Rotfärbung des Laubs im August, schwacher Wuchs und eine lichte Krone sind Anzeichen, die auf diese Krankheit hindeuten könnten. Bei Sorten, die normalerweise große Früchte tragen, wie die Abate Fetel oder die Conference, kann die Bildung kleiner Birnen ebenfalls ein Warnsignal sein.

Die Diagnose des Birnenverfalls ist nicht immer einfach. Viele Symptome können auch andere Ursachen haben, und nur ein PCR-Test im Labor kann hundertprozentige Gewissheit bieten. Doch die Zeit drängt, denn einmal befallen, haben die Bäume nur noch wenige Jahre zu leben.

Der Birnenverfall ist kein lokales Problem; es ist ein europaweites Phänomen, das in den letzten Jahren durch die Auswirkungen des Klimawandels noch verschärft wurde. In der Schweiz sind beispielsweise 60 bis 80 Prozent der Hochstamm-Birnbäume betroffen.

Was können wir also tun, um unsere Birnenbäume zu schützen?

Die Forschung nach wirksamen Gegenmaßnahmen ist im Gange, und es ist die Hoffnung aller Obstbauern und Permakultur-Enthusiasten, dass eine Lösung gefunden wird, bevor es zu spät ist.

Quelle: (1) Birnenverfall: Das Ende von Guter Luise und Williams Christ?. https://www.br.de/nachrichten/wissen/birnenverfall-das-ende-von-guter-luise-und-williams-christ,UBMxUC5.